In unserer Praxis steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Die immunologische Zahnmedizin betrachtet Zähne, Kiefer und Mundraum nicht isoliert, sondern als wichtigen Teil des gesamten Körpers. Das Immunsystem reagiert sensibel auf Materialien, Entzündungen und Belastungen — auch im Mund.
Zähne, Zahnfleisch und Allgemeingesundheit stehen in einem engen Zusammenhang, ein gesunder Mundraum ist nämlich mitentscheidend für ein körperliches Gesamtbild.
Dieses Gesamtbild möchten wir mit Ihnen ins Gleichgewicht bringen und freuen uns, Sie auf dieser Basis behandeln zu dürfen.
Mehr als die Hälfte aller chronischen Erkrankungen wird mit stillen Entzündungen und belastenden Zahnmaterialien in Verbindung gebracht. Kein Bereich unseres Körpers ist so sehr durch Metalle, Legierungen, Bakterien und Entzündungen belastet, wie der Mundraum.
Jegliche Form von Zahnersatz wird aus körperfremdem Material gefertigt. Dabei besteht das Problem, dass ungeeignete Materialien Wechselwirkungen mit dem Organismus eingehen und es zu Unverträglichkeiten oder chronischen Erkrankungen kommen kann. Insbesondere metallhaltiger Zahnersatz und Amalgamfüllungen bergen ein Risiko.
Auch Entzündungen der Zähne, des Zahnhalteapparates und des Kieferknochens können weitreichende negative Folgen haben, die über den Bereich der Mundhöhle hinausgehen. Gleiches gilt für Funktionsstörungen des Kiefergelenks bzw. der Kiefer-Schädel-Beziehung (CMD), die sich oftmals in anderen Körperregionen bemerkbar machen – beispielsweise durch Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen.
Die immunologische Zahnmedizin verbindet ganzheitliche Diagnostik mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Allergologie, Materialforschung, Physik und (Bio-)Chemie. Dabei steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie Zahnmaterialien und Entzündungen im Mundraum den gesamten Körper beeinflussen können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verwendung gut verträglicher, biokompatibler Zahnersatzmaterialien. Ziel ist es, den Mundraum so zu sanieren, dass mögliche Belastungen durch unverträgliche Materialien, Schwermetalle oder bakterielle Entzündungen reduziert werden.
Durch eine gezielte Korrektur der Bisslage kann zusätzlich eine Entlastung der Kiefergelenke erreicht und eine CMD (Kiefergelenkbeschwerden) wirksam behandelt werden.
Zahnarzt Dr. Tobias M. Fritsch und Daniel Fleischer sind als Spezialisten für immunologische Zahnheilkunde und Keramikimplantate durch langjährige Ausbildungen umfassend fortgebildet und besonders erfahren, wenn es um ganzheitliche Behandlungsansätze und Ihre Versorgung mit metallfreien, biokompatiblen Zahnimplantaten geht und zählen in Deutschland zu den weniger als 100 Spezialisten auf diesem Gebiet.
Die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der immunologischen Zahnmedizin sind vielfältig. Zunächst erfassen wir ausführlich Ihre Krankengeschichte. Systematische Untersuchungen im Mundraum können Hinweise auf ungeeignete Füllungs- und Zahnersatzmaterialien, unentdeckte Entzündungen, FDOK / NICO (chronisch entzündete Bereiche im Kieferknochen) oder weitere Belastungsfaktoren geben.
Zur präzisen Diagnostik setzen wir zusätzlich strahlenarmes digitales 3D-Röntgen (DVT) ein, mit dem auch verborgene Veränderungen im Kieferknochen frühzeitig erkannt werden können.
Auf dieser Grundlage stimmen wir Ihre Behandlung individuell ab. Bei Bedarf arbeiten wir interdisziplinär mit Ärzten anderer Fachrichtungen, Osteopathen und Heilpraktikern zusammen, um eine ganzheitlich abgestimmte Therapie zu ermöglichen.